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August 17

Update

Hallo zusammen!
 
Nach knapp 3 Monaten melde ich mich wieder mit den letzten News!
 
Da ich ja jetzt mitten im Praktikum bin, hatte ich keine Zeit mehr fürs Reisen! Habe mich in Stuttgart schon eingelebt, ist ein ganz nettes Städtchen, von dem ich allerdings bis jetzt nicht so viel mitgekriegt habe.
 
Die Arbeit macht immer noch Spaß und ist sehr motivierend! Da ich ja 9 Monate lang Praktikum mache, bin ich einem längeren Projekt zugeteilt worden, sprich keine Kopiertätigkeiten! Das Team ist jung und alle sind sehr freundlich und unterstützen mich immer! So wie es ausschaut, hab ich echt einen Glücksgriff gemacht! Die langen Arbeitszeiten machen mir nichts aus, hatte ja im Auslandsjahr (und in Kufstein Hot - gea Börni!!) viel Frei- und Schlafzeit!
 
Am Wochende fahre ich entweder nach München oder nach Hause. In München wohnen ja Börni&Andrea und der Julian, die habe ich des Öfteren mal besucht! Man kann schon sagen, dass der Partyfaktor in München gleich hoch wie in Paris ist (bei deutlich billigeren Preisen!) Ob im Biergarten oder auf dem Starnberger See, wir hatten immer viel Spaß! Da ich ja praktisch ein Jahr nicht Zuhause war, bin ich in letzter Zeit wieder öfters heimgefahren! Mit meinen Freunden Zuhause ist es immer noch gleich cool wie früher! Zahlreiche Partynächte waren die Folge!! Bei der Wolfurttrophy (das alljährliche Beachvolleyturnier) gabs natürlich wieder sehenswerte Szenen (D´Radla-Schnitt mit am Nissan Open-mouthed und natürle am Samstag Abend das alljährliche Rama "aus 12 mach 3 vierfache") Meine Kumpels Mäx&Else haben beim Turnier trotz Ramas eine sehr gute Figur gemacht!! Und dieses Wochenende gehts nach Bregenz zu den Bregenzer Festspielen zum Manu!
 
Im September werde ich dann eine Woche nach Hannover fahren - danach noch aufs Oktoberfest und dann gehts auch schon los mit der Diplomarbeit! Ich möchte ja früher anfangen, da im Juni/Juli 08 der große Urlaub in Mexico mit meinen alten Erasmus-Freunden Matej und Pao geplant ist!!
 
So, das wars soweit - Reiseberichte gibts nächstes Jahr erst wieder Tongue out
 
Viel Spaß and keep on running ;)
 
Charly alias Karl-Heinz der Ub´ler
June 09

Update

Hallo!
 
Am Montag, 21.5. um 17:30 Uhr war es soweit! Manu klingelte an der Tür in Paris und damit war das Ende des Austauschjahres eingeläutet. (haha - was für ein Wortspiel) Wir fuhren mit einem 3,5 Tonner den ganzen langen Weg nach Hause (Wolfurt). Um 5 Uhr am Morgen kamen wir an, luden alles aus und am nächsten Tag um 10 gings auch schon wieder weiter nach Monaco! Natürlich nicht zum Baden oder Urlaubmachen, sondern zum Arbeiten! Dank Manu konnte ich wieder mal beim Walch´s Eventcatering meine Logistikfähigkeiten unter Beweis stellen. Die Woche machte unglaublich viel Spaß, weil wir eine coole Truppe waren und ich sehr nette und freundliche Leute um mich herum hatte. Wir hatten unglaubliche Szenen (zB der legendäre Rückwärtssaltocontest oder San Remo live) und eine schöne Zeit zusammen. Natürlich wars auch anstrengend, aber dann zum Schluss haben wir noch einen Tag Urlaub in San Remo drangehängt, um uns ein bißchen zu erholen.. Resultat: eine zerissene Badehose mehr (sorry Manu), unglaubliche Appartements und Terassen im Hafengebiet von Monaco gesehen und viele, viele hübsche Frauen ;) und wahnsinnige Autos....
 
Die Woche danach zuhause war geprägt von Organisieren von verschiedensten Dingen, da ich am Freitag schon nach Stuttgart gefahren bin. Mit meinen alten Freunden Börni&Andrea fuhren wir ganz entspannt nach Stuggi und haben die Wohnung eingerichtet. Am Abend gings dann wieder zurück und es war "Steinebach" angesagt. Es gibt nun mittlerweile fast schon ein Ritual (ähnlich dem Weihnachtsbock), wir treffen uns alle einmal im Jahr beim Steinebach. Auf jeden Fall möchte ich mich noch einmal ganz offiziell bei meinen Eltern bedanken, denn ohne ihre Hilfe am Samstag wäre der Umzug nicht so glatt über die Bühne gegangen... (Die Details gibts auf Email-Anfrage  )
 
Am Sonntag war des dann soweit! Stuttgart, ich komme! Nachdem meine Eltern, meine Schwester und ich in windeseile die Wohnung eingeräumt hatten, waren wir am Nachmittag noch ein "Käffchen ziehen" und dann war es auch schon soweit! Der erste Arbeitstag stand vor der Tür! Vielleicht noch kurz ein Wort zu Wohnung: 35 m² im Süden von Stuttgart, sehr nette Nachbarn, Döner und Pizza Laden ums Eck - 20 min zu Arbeit - passt ideal!
 
Montag um 9:00 sollte nun ein neuer Abschnitt in meinem Leben beginnen.... Dementsprechend nervös war ich auch! Am Ende war dann die Nervosität unbegründet, da mein neuer Arbeitgeber, Deloitte, alles für mich vorbereitet hatte - Laptop, Arbeitsplatz, Einführungsmappe usw.. alles war organisiert. Zuerst war die konzentrierte Atmosphäre im Büro noch etwas ungewohnt für eine alte Plaudertasche wie mich, aber mittlerweile habe ich mich ganz gut eingelebt und auch schon nette Mitarbeiter gefunden! Die Arbeit ist interessant und es macht mir nichts aus, auch mal etwas länger dran zu sitzen. Etwas das früher in der FH in Kufstein oder in Paris undenkbar gewesen wäre! Aber ich denke, dass das Umfeld immer schon starke Auswirkungen auf mich hatte - hoffen wir, dass es so bleibt!
 
Bei Deloitte werde ich bis Ende Februar 2008 bleiben. Ich bin in der Abteilung: Enterprise Risk Service! Ich denke, dass ich auch meine Diplomarbeit auf diesem Gebiet schreiben werde, vielleicht auch mit Unterstützung vom Unternehmen. Erste Gespräche sind geführt - abwarten und Tee trinken!
 
Ich wünsche allen Klassenkameraden einen erfolgreichen Start ins Berufsleben und denjenigen, die gerade im Auslandsjahr sind, viel Vergnügen und eine schöne Zeit!! Wir sehen ums am Oktoberfest in München!!
 
Liebe Grüsse (jetzt aus Stuttgart)
 
Charly der UB´ler
May 05

KRAWALLE IN PARIS

 
Nachdem nun der Präsident gewählt ist, sind auch ein paar Krawalle ausgebrochen. Direkt vor unserer Hautüre ist die Bastille. Wie man diversen Medien entnehmen kann, war das gestern die Hochburg der Ausschreitungen. Gegen 23:00 Uhr beschlossen wir, noch einen kleinen Nachtspaziergang zur Bastille zu unternehmen. Tränengas, Steine, hunderte Polizisten und Demonstranten - das ist die Bilanz von gestern. Natürlich hielten wir immer einen Sicherheitsabstand von der "Front-Row". Ich glaube, dass ich soviel Polizei wie gestern noch nie gesehen habe und nun weiß ich es auch selber, Tränengas brennt wirklich in den Augen
 
Gegen 01:00 Uhr hat sich die Lage beruhigt, die harten Jungs sind Richtung Norden abgezogen und wir wieder Richtung Heimat marschiert. Direkt vor unserer Tür sind die Demonstranten vorbeigezogen - auf jeden Fall müssen jetzt die Leute, die auf den Bus warten, stehen und die Telefonzellen sowie Müllcontainer sind wohl länger nicht mehr benutzbar. Anzumerken ist, dass obwohl gestern gegen 02:15 noch alles voll mit Glasscherben, Tränengaspatronen und verbranntem Müll war, heute nichts mehr davon zu sehen ist.
 
Allerdings muss noch gesagt werden, dass sich bei den Krawallen die richtigen Problemfälle auf vielleicht 100 bis 200 Jugendliche beschränken. Diese Zahl ist aber hoch genug, da die "Antreiber" genug Nachahmer finden. Neben uns als Zaungästen waren sicherlich mehrere Tausend Menschen auf der Bastille und Umgebung unterwegs, die jedoch friedlich ihren Unmut über den Ausgang der Wahl zum Ausdruck bringen wollten.
 
Interessant war auch die Strategie der Polizei, die einen inneren Ring um die "Hardcore-Demonstranten" geschlossen hat, dahinter noch einen zweiten Ring auf der Bastille und dann noch alle Zufahrtsstraßen mit Spezialtruppen geschlossen hat.
 
Im Endeffekt werden die sozialen Probleme der Franzosen nicht durch Festnahmen gelöst werden. Die Jugendlichen ziehen in Gruppen von 8 bis 10 Leuten durch die Gegend, schlagen Schaufenster ein, (ca. 20 m von uns entfernt wurden Jugendliche von Reportern dazu animiert, Schaufenster mit Pflastersteinen einzuschlagen, um an entsprechende Bilder zu gelangen) sind aber nur schwer zu fassen.
 
Wir werden sehen, ob Sarkozy in der Lage ist, die sich abzuzeichnende soziale Spaltung des Landes zu verhindern. (Empfehlen kann ich die Artikel in der Süddeutschen Zeitung, www.sueddeutsche.de, die einen Reporter direkt vor Ort hatte, der einen Live-Online-Ticker über die Krawalle geschrieben hat)
 
Allerdings ist die Lage ansonsten sehr ruhig, man muss schon direkt zu den Krawallen hingehen. Die Stadt ist einfach zu groß, wir wohnen zufällig in der Nähe der Bastille. Eine Seitenstraße nach rechts oder links war die Lage komplett ruhig und die Leute sind im Straßencafé gesessen, als ob nichts wäre. Ich denke, dass es in den Vororten zu weiteren Krawallen kommen wird, die Lage in der Innenstadt sich jedoch schnell beruhigen wird.
 
Es lebe die Republik!
 
(in unserer internen WG-Abstimmung hat Sarkozy mit 5:0 Stimmen gewonnen...)
  

Update

Was gibt´s Neues?
 
1) Amsterdam
Anlässlich des Geburtstages der Königin von Holland waren wir beim weltberühmten Queen´s day in Amsterdam! Party für 2 Tage mit ca. 200.000 jungen Holländer/innen!
 
2) Wohnung in Stuttgart
Da ich ab 4.6. mein Praktikum beginnen werde, war ich auf Wohnungssuche in Stuttgart unterwegs und bin auch fündig geworden! Nette 35m² im Stuttgarter Süden!!
 
3) Rückreise Paris / F1 Monaco
Am Sonntag, 20 Mai werde ich von Paris nach Hause übersiedeln. Danke schon mal im Vorraus für die Rückholaktion ins gelobte Ländle!! Danach gehts nach Monaco zur Formel 1 für eine Woche zum Arbeiten beim VIP Catering.
 
4) Paris
Es ist schon seit einem halben Jahr mehr oder weniger eine Art Alltag eingekehrt. Spannend wirds am Sonntag, die 2. Runde der Präsidentschaftswahlen steht an! Mit 83% Wahlbeteiligung im 1. Durchgang ist ein entsprechendes Interesse vorhanden. Es werden Krawalle beim Sieg des konservativen Kandidaten Nicolas Sarkozy, der in Umfragen führt, erwartet.  Ein Detail am Rande: Nur 36% der Franzosen halten die Marktwirtschaft für das beste System eines Staates. [Mehr Infos und interessante Artikel über den Wahlkampf bei spiegel.de]
 
 
 
March 26

China

Videos sind auf youtube - einfach auf den Link klicken ;-)
March 20

China

China...

Am 7. März sind wir von Paris über London nach Peking geflogen. Mein erster Flug ausserhalb Europas! Dementsprechend groß war auch die Aufregung... Nach 9 Studen Flug sind wir dann um 7 Uhr am Morgen in Peking gelandet. Danach gings gleich mal weiter in die Verbotene Stadt, da unsere Kollegin Sara noch Uni hatte. Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus, da es sich wirklich um eine andere Welt handelt. Überall Menschenmassen (und ich dachte immer, die Champs-Elysée sei überfüllt) und eine Luft, dass ich fortan husten musste. Und es ist wirklich wahr, man kann die Sonne in Peking nicht sehen! Danach haben wir uns noch das Bild von Mao Tse-Tung sowie den Tiananmen Platz angeschaut. Die Dimensionen sind einfach gewaltig - alles was mir bisher in Paris so groß vorgekommen ist, ist nun ganz ganz klein geworden! Dann haben wir uns mit Sara, eine Studentin aus Sevilla getroffen.. (Irgendwie verfolgt mich diese Stadt schon seit Beginn des Studiums) Mit ihr haben wir dann orginal chinesische Peking-Ente genossen und am Abend gings dann auch schon weiter nach Shanghai! Nach ca. 40 Stunden auf den Beinen sind wir dann um 2 Uhr in der Früh in Shanghai im Hostel angekommen und wollten erstmal ausgiebig duschen. Denkste, weil es warmes Wasser nur an ein paar Stunden während des Tages gibt. Der nächste Schreck: Kein Klo bzw. nur ein Loch im Boden. Naja, dann hab ich meine unglaubliche Beweglichkeit nicht nur einmal unter Beweis gestellt... Dass man das Wasser nur aus Flaschen trinken darf, ist eh schon ein alter Hut!

Shanghai war unglaublich, man spürt, dass hier der Puls der Zeit schlägt. Hochhäuser ohne Ende, eine Skyline die einfach nur umwerfend ist! Natürlich trägt das relativ geringe Preisniveau in China zum Wohlfühlen bei. Das einzige öffentliche Verkehrsmittel, dass gut funktioniert, ist das Taxi. (Für 15 min Fahrzeit - 2 Euro, natürlich für alle zusammen) Die entsprechend günstigen kulinarischen Möglichkeiten haben sich bei mir ein bißchen niedergeschlagen  So sind wir dann durch Shanghai gezogen und haben die Stadt erkundigt. 2 Tage in einer anderen Welt, ohne die geringste Chance für uns, sich mit Chinesen zu verständigen. Zum Glück haben wir über eine Fremdenführerin (Sara) verfügt, die Chinesisch als Hauptfach studiert und sich daher, meiner Empfindung nach, sehr flüssig und ohne Probleme mit Chinesen unterhalten kann! Verstanden hab ich nicht, nicht einmal erahnen konnte man, um was es in div. Konversationen ging!  Wir haben dann noch einen Brunch im exklusivten Restaurant von Shanghai mit Blick auf die Skyline genossen. Das war eigentlich die einzig wirklich teure Ausgabe im Trip (18 Euro). Zum Schluss in Shanghai haben wir noch Anzüge anfertigen lassen. Maßanzüge für 30 Euro das Stück. Natürlich habe ich ordentlich zugeschlagen und mir 3 Stück gegönnt. Jetzt sollte ich auch kleidungstechnisch für Deloitte gerüstet sein.

Mit dem Zug gings dann weiter nach Hangzhou. Die ca. 2 stündige Zugfahrt wurde zu einem Geschichtsunterricht umfunktioniert. Sara referierte über China´s Geschichte im letzten Jahrhundert, Mao Tse-Tung und die Studentenrevolte am Tiananmen Platz! Sehr interessant, vor allem weil ich nicht wirklich viel mehr die Grundzüge gekannt habe!

"Gott hat einen Himmel, die Chinesen haben Hangzhou" - mit diesen Worten wurde uns damals im Oktober, als wir die Tickets gekauft haben, dieser Ort empfohlen! Cheng Jun, unser Freund aus Shanghai sollte recht behalten. Sensationelle Tempel, unglaubliche Gartenlandschaften und der West-Lake - eine Kombination, die es in sich hat! Nach 2 Tagen extrem-Sightseeing sind wir mit dem Nachtzug nach Peking zurückgefahren. Emilio´s Geburtstagsparty, Sommerpalast, Chinesische Mauer (es ist nur ein Gerücht, dass man die Mauer vom Mond ohne entsprechende Verstärker sehen kann, lt. Lonely Planet) sowie Shopping (Jeans für 9 Euro, Polo-Shirts für 3 Euro, Schuhe für 5,5 Euro usw...) stand auf dem Programm. Die letzten 4 Tage verbrachten wir dann immer nach dem selben Motto: Vormittags Sightseeing, Nachmittags shoppen (auf den endlos langen chinesischen Märkten, wo es einfach alles zu kaufen gibt!) und am Abend Dinner und ein bißchen ausgehen..

Alles in Allem war es eine unglaubliche Erfahrung, sicherlich der beste Trip, den ich je unternommen habe! Shanghai hat mich am meisten beeindruckt! Sogar als Student kann man dort wie "Gott in Frankreich" leben!

Jetzt warten die Midterms, bzw sind wir schon mittendrinnen, papers und Präsentationen... Mit der Wohnungssuche in Stuttgart bin ich auch schwer beschäftigt.. usw und so fort...

Ich wünsch Euch was!

Alles Gute aus Paris,

Cha-Lee von Palis

PS: Fotos Teil 2 und 3 sind auf www.pariserasmus.my-pictures.at da mein Upload Limit für diesen Monat wohl erschöpft ist.

Videos wie immer auf youtube!

March 05

Update

Hi!
 
Am Mittwoch gehts ab nach China! 11 Tage in einer anderen Welt erwarten uns! Freue mich sehr darauf. Peking, Shanghai und Hongzhou (oder so ähnlich, auf jeden Fall heißt es: God has a heaven, China has Hongzhou) stehen auf dem Programm!
 
Diese Woche war Fashion Week in Paris! Natürlich haben wir einen Ausflug dorthin unternommen und prompt Mischa Barton von the OC California gesehen ;) Für mich als alten OC Fan, der letzte Woche einen harten Rückschlag hinnehmen musste (Die Sendung wurde von FOX mangels Quote beendet) war diese Begegnung, obwohl ein Bauzaum im Weg war, einfach unglaublich. Da wurde mir doch glatt warm ums Herz  Die Show war dann etwas komisch, wie in FashionTV eben :-)
 
Letzte Woche waren wir (2 Spanier, 3 Mexikanerinnen, 1 Holländerin und ich) in Berlin. Ich konnte meine Qualitäten als Tourguide unter Beweis stellen und mit deutscher/österreichischer 2. Weltkriegsgeschichte glänzen (klingt komisch, war aber so! ) Obwohl ich früher in der HAK in Geschichte immer geschlafen oder gejasst (ein Vorarlberger Kartenspiel) habe, hat mich der 2. Weltkrieg mit all seinen Erscheinungen schon immer fasziniert. Es war toll, die geschichtsträchtigen Orte einmal selbst zu sehen! Am letzten Tag waren wir noch im Konzentrationslager Sachsenhausen. Es war sehr beeindruckend und furchterregend! Wir haben die Untergrund-Kunst-Szene anhand eines Squads angeschaut und ich hab mir sogar 2 Poster gekauft (für meine neue Wohnung in Stuttgart, die es leider noch nicht gibt ) Auf jeden Fall komme ich wieder mal nach Berlin!
 
Sodala...Jetzt werd ich noch 2 papers fertigstellen, am Mittwoch gehts los ins Reich der Mitte zum exzessiven shopping! Natürlich darf eine 2 stündige Massage für 10 Euro nicht fehlen. Des weiteren werde ich mich dort für Deloitte einkleiden, bei ca. 30 USD pro Anzug kann man schon 3 oder 4 (natürlich handgemachte und maßgeschneiderte) Stück mitnehmen!
 
Das wars soweit mit den letzten News....
 
Bis zum nächsten Mal, es grüßt,
 
Charly - c to the y and i am hotter than july
February 19

Börni in Paris

Dieses Wochenende war mein alter Flatmate Börni zu Gast bei mir! Es war sensationell, wir haben ordentlich gefeiert und natürlich die ganze Stadt angeschaut! Natürlich haben wir uns bestens unterhalten und ausgetauscht! Mit einem Satz: Es war einfach super!
 
Fotos sind auf www.pariserasmus.my-pictures.com und videos auf http://www.youtube.com/profile?user=charlywinder (wir haben wieder mal einen Klassiker auf die Welt gebracht)
 
Morgen gehts ab nach Berlin, meine spanischen und mexikanischen Freunde fürchten sich schon vor allen Neonazis, die Berlin unsicher machen.. (sie haben sich schon, natürlich auf meinen Rat hin, Pfeffersprays gekauft :-))))) Mal schauen wie es wird, auf jeden Fall soll es Schnee geben!!!
 
Hasta luego
 
Charly
 
 
February 01

Reisen

Da unsere spanischen Freunde sehr "reise-aktiv" sind, hier die letzten News:
 
20.2. bis 25.2. Berlin
7.3. bis 18.3. Peking/Shanghai
21.4. bis 29.4. Kroatien/Slowenien und vielleicht auch Österreich??
 
Dann noch die Meldung des Tages:
 
ab 4.6.2007 bis zum 28.2.2008 (9 Monate) bin ich als Praktikant bei Deloitte in Stuttgart beschäftigt. Tätigkeitsbereich ist ERS - Enterprise Risk Services. (eine Mischung aus Consulting, Audit und Prozessanalyse...)
Mehr Informationen auf: www.deloitte.de 
Ich freue mich sehr, da dieses Praktikum mein Wunschpraktikum war und ist!!
 
Liebe Grüsse aus der Stadt der Liebe ;)
 
Charly

Barcelona

Bericht vom besten Wochenende so far im Erasmusjahr!!
 
Freitag Mittag sind wir los nach Barcelona. Noch etwas müde vom Trip nach Schottland sind wir mit easyjet nach Barcelona geflogen. Dort wurden wir von Arturo´s Cousin Pablo abgeholt. Danach auf den Tibidabo, um die sensationelle Aussicht auf Barcelona zu genießen. By the way, es hatte 21° Grad! Danach haben wir uns mit versch. Freunden und Verwandten von Arturo getroffen, Häuser und Appartments besucht usw.. Kurz gesagt, Arturo´s Verwandte und Freunde sind eher im Hoch-Verdienst-Segment :-) von Barca angesiedelt. Am späteren Nachmittag sind wir mit dem Porsche von Tuto´s anderem Cousin herumgecruist... Super! Danach wurden wir zum Abendessen eingeladen und gegen 2 Uhr am Morgen (spanische Lebenskultur lässt grüßen) sind wir (ca. 20 Leute) ganz relaxed in den Nr. 1 Club von Barca einmaschiert und haben uns im VIP Bereich einen (wie sagt man so schön) hinter die Binde gegossen..
 
Am Samstag war dann gegen Mittag aufwachen angesagt. Sightseeing (natürlich per Auto, diesmal Audi A8 L) war angesagt, da wir noch ein bißchen müde vom Vorabend waren. Am Nachmittag war es dann soweit: der Ferrari wartete auf uns... Kurz gesagt: es war umwerfend, sensationell, unglaublich aufregend und einfach nur geil!! Wieviele Frauen uns hinterhergeschaut haben, ich weiß es nicht mehr... :-))) Am Abend waren wir dann doch ziemlich müde, deshalb nur dinner und dann ins Bett!
 
Sonntag Vormittag haben wir die Sagrada Familia angeschaut! War sehr beeindruckend! Danach sind wir an den Strand, da die Großmutter von Arturo dort wohnt. Sie hatte uns zum Essen und Kennenlernen eingeladen. Nach einem Spaziergang durch die Straßen von Barcelona (mit teilweise unglaublichen Häusern) sind wir dann zum eigentlichen Höhepunkt unserer Reise aufgebrochen: das Spiel vom FC Barcelona!!
 
Da seine Freunde und Verwandten über zahlreiche Saisonskarten verfügen, konnten wir die Plätze zwischen VIP oder Fanblock aussuchen. Schlussendlich entschlossen wir uns für den Fanblock, da wir die Atmosphäre hautnah mit erleben konnten und nicht in einer Glasbox irgendwo unterm Dach sind. Das Spiel war eher einseitig (gegen den Tabellenletzten). Dies wurde aber bewusst von uns so ausgewählt, da wir die Zusage der Kartenbesitzer für dieses Spiel hatten. Danach gings noch für einen Drink in die Stadt.
 
Montag morgen war dann der Besuch des Trainings des FCB sowie des Fanshops angesagt. Mittag gings wieder zurück nach Paris!
 
Resultat: Sicherlich das bisher aufregenste, erlebnisreichste und einfach beste Wochenende im Erasmusjahr!!
 
Charly
 
January 17

Schottland

Hallo!
 
von 13.1. bis 17.1. waren wir in schottland. jetzt wirst du dich sicher fragen, warum will jemand nach schottland fahren??? nun, zum ersten hatten wir diese woche frei und nichts zu tun und zum zweiten wollten wir einen trip mit einem auto innerhalb von frankreich machen... dies scheiterte aber an den kosten für ein mietauto. glasgow war mit raynair zu erreichen und dementsprechend billig. billig??? tja, man halte es nicht für möglich, aber es ist 7 studenten nicht aufgefallen, dass das preisniveau in schottland in etwa dem an der champs elysée entspricht. aber egal, wir sind am samstag los, schöner flug mit gewinnspiel im flugzeug usw... in glasgow wars nicht gerade toll, sehr kalt, dunkel (dort wirds schon um 4 uhr am nachmittag dunkel) und die leute waren komisch. kurz gesagt, eine typisch britische industriestadt! die spanier(innen) hatten natürlich wieder angst, weil, als wir am bahnhof angekommen sind, ein gotic-freak-treffen stattfand. am nächsten tag sind wir dann weiter nach edinburgh. dort war es super, eine schöne stadt mit touristischen attraktionen, div. schlössern und burgen usw.... richtig schön!! am vorletzten tag haben wir einen daytrip in die highlands gebucht. loch ness war das ziel und eine reise mitten nach schottland! ich kann jedem empfehlen, dass mal zu machen!! echt sensationell!!! unglaubliche landschaften! (party war nicht so der hit, aber das war dann für barcelona geplant...)
am mittwoch sind wir dann wieder zurückgeflogen. ein tag aufenthalt in paris und dann gings schon weiter nach barcelona!!
 
videos können hier abgerufen werden: (einfach auf den Satz klicken) :-)
 
December 12

Ich lebe noch oder die Abenteuer des Charly Finn

Hallo Zusammen!
 
Nach mehr als einem monat melde ich mich wieder mal auf meinem blog mit neuigkeiten aus paris!
 
Was hat sich seither getan? Ich werde einfach mal durcheinander die letzten ereignisse erzählen...
 
Wie sicherlich bei jedem von euch ist ein gewisser alltag eingekehrt. Jeder in unserer WG hat seinen platz gefunden, mittlerweile weiß man genau wo man hingehen soll (und wo nicht )... Meine erste erfahrung mit dem französischen arbeitsmarkt habe ich auch schon gemacht - war als telefonmarketingpraktikant beschäftigt, da ich ja "austrian" spreche und sie deshalb einen österreicher suchen.... (dass wir eigentlich deutsch sprechen ist den "wir sind die besten der welt denkenden" franzosen nicht bekannt. naja, dafür weiß ich jetzt, was der euromaster macht und wie zufrieden die kunden sind.... natürlich habe ich nicht in deutschland anrufen können, weil der franzose das nicht versteht, dass ich auch deutsch sprechen kann! egal!
 
diverse flüge haben wir auch schon gebucht - im jänner gehts nach barcelona für ein wochende! höhepunkt unseres besuches wird der besuch des nou-camp stadions sein...  wir (arturo, matej u ich) sind als vip gäste (ja richtig, mit vip box und hostessen und dinner!!!!) zu einem spiel eingeladen - am 21.1. ist es soweit.
 
von 7.3. bis 18.3. gönne ich mir ein paar freie tage auf der uni und fliege nach peking/shanghai! ich wollte schon immer mal nach china fliegen, hier bot sich eine günstige gelegenheit, da mein spanischer homey arturo seinen flug gebucht hatte und mich gefragt hat, ob ich nicht auch lust auf china hätte?? aber logo!
 
auf zuhause freue ich mich auch schon - am 21.12. ist es soweit!! dann kann ich endlich wieder mal meinen bregenzerwälder dialekt praktizieren!
 
meine eltern waren auf besuch bei mir und wir haben gemeinsam ein paar sehr nette tage verbracht!
 
leider ist meine kamera kaputt, nach weihnachten habe ich sie wieder! deshalb gibts derzeit eher weniger videos.
 
derzeit ist wieder mal lernen angesagt - am do und fr sind klausuren! mit meinen französisch kenntnissen gehts jeden tag bergauf! (danke an die mädels beim fortgehen, die schön langsam mit mir sprechen )
 
demnächst werden wir in unsere neue wohnung umziehen! wir bekommen einen neuen mitbewohner (usa)! mal schauen, wie der ist!! nächstes semester kommen 13 mexikaner und 8 amis! die neue wohnung ist dzt. von brasilianern besetzt und das offizielle party-hauptquatier von erasmus paris.
 
ein bißchen glück habe ich auch bei der kurswahl!! so wie es dzt. aussieht, habe ich montag und dienstag jeweils 9 stunden kurse und do nachmittag noch einen... da es aber mein (wenn alles nach plan läuft) letztes richtiges studiensemester werden wird, passt das schon! zufällig hat mein slowenischer homey auch nur mo und di kurse (ist wirklich zufall - er macht management und ich finance)!! das werden wir natürlich für die landeserkundung nützen!
 
noch eine kleine anmerkung zum französischen arbeitsverhalten: kurs teams&leadership, auftrag eine gruppenpräsi über leadership styles von hitler u gandhi zu erstellen. wir (matej u ich) zu der französin: mach du mal gandhi, wir machen dann den rest. dann schickt sie uns von wikipedia copy paste den text zu (30 seiten)... und bedankt sich bei uns schon im vorherein, dass wir alles machen! natürlich konnten wir es nicht lassen, uns ganz herzlich für die arbeit zu bedanken (o-ton: thank you for your work! we tried a long time to find all the information! how did you do this so fast? thank you very much – it is perfect! I think we don´t need any more information – we gonna put this into slides. have a nice evening - charly & matej)
 
auf sowas kann man nur mit einer schönen spaß-mail reagieren, aber das kennen wir ja schon irgendwoher (börni!!!!!!!!! ich hab die szene noch vor mir als ob es gestern war!!!)
 
ich wünsche euch was!!!
 
liebe grüsse aus paris
 
charly aka scharlieeeeee
 
 
 
 ps: auf youtube ist wieder ein neues video online.
 
October 23

Lernen....

Hier ein paar Fotos vom Lernen... Natürlich kann man in Paris nicht im Zimmer lernen, nein, man muss zur Bibliothèque Francois Mitterand gehen!
Die Bibliothek ist sehr beeindruckend und regt zum Lernen an ;-) darum habe ich mir gleich eine Jahreskarte geleistet!
 
October 22

Mit Sarkozy wird einem nie langweilig...

Tja, ein paar Mal im Jahr bleibe selbst ich an einem Samstag Abend zu Hause. (Aus lern-taktischen Gründen) Was man da im Internet nicht alles findet!
 
Wenn man dem staatlichen Rundfunk glauben kann (was eigentlich ein Widerspruch in sich ist) kommen wärmere Zeiten verursacht durch Autobrände auf mich zu  Ich freu mich schon auf meine erste Demonstration! (Mama+Papa, das war natürlich nur ein Scherz und ich werde die Demonstrationen meiden!)
 
Ich hab Angst. Sarkozy hat keine Angst.
 

"Immer stärkere Spannungen"

Täglich mehrere Angriffe auf Polizisten und Autos.
Ein Jahr nach den wochenlangen Jugendunruhen wirken viele Einwandererviertel in französischen Städten wieder wie ein Pulverfass. Glaubt man der Polizei, so könnten die Spannungen wie am 27. Oktober 2005 aus irgendeinem banalen Anlass in Gewalt umschlagen.

Gefahr gestiegen
Nur dass es diesmal gefährlicher werden könnte, weil sich die Aggression der jungen Leute mehr gegen Polizisten und andere Staatsvertreter wendet als gegen Autos und Schulgebäude. "Die Spannung steigt unaufhörlich", sagt Joaquim Masanet, Generalsekretär der Polizeigewerkschaft UNSA. Beamte an Ort und Stelle sprechen gar dramatisch von einer "Bürgerkriegsstimmung".

Polizisten in Fallen gelockt
Immer häufiger werden Polizisten in Hinterhalte gelockt und mit Steinen und Knüppeln attackiert. Fälle machen Schlagzeilen, in denen Streifenwagen mit Autos blockiert und mit Baseballschlägern demoliert wurden, bis sich die darin festsitzenden Polizisten mit Einsatz von "Flashball"-Gummigeschossen und Schusswaffen befreien. Werden Täter identifiziert, folgen nächtliche Großrazzien zu ihrer Festnahme. Mehrfach wurden solche Polizeieinsätze im Vorwahlkampf zum Medienspektakel - mit der Gefahr, die Lage noch zu verschärfen.

Notstandsrecht erlassen
Im November 2005 hatten die Unruhen 300 Gemeinden erfasst und die offensichtlich in Panik geratene Regierung hatte schließlich sogar das Notstandrecht eingesetzt, um der Gewalt Herr zu werden. Richtig ruhig ist es seitdem in den sozialen Brennpunkten nie geworden. Seit Anfang des Jahres gehen nach einer Regierungsstatistik jeden Tag - oder besser jede Nacht - 115 Autos in Flammen auf. Bis zum Jahresende werden es mehr sein als die 45.588 Autos, die im Krawalljahr 2005/2006 abgefackelt wurden. Doch dieser "Unruheindikator" ist umstritten. So wird vermutlich nur jeder zweite Fall aktenkundig. Gleichzeitig lassen sich Fälle von Vandalismus, Versicherungsbetrug, persönlicher Rache und Einschüchterungen im Milieu kaum trennen.

Täglich 15 Angriffe auf Uniformierte
Verlässlicher ist die Zahl der Angriffe vermummter Jugendlicher auf Uniformierte. Jeden Tag werden 15 Vorfälle registriert. Die Zahl der Verletzten ist binnen zwei Jahren um ein Achtel gestiegen und schnellt mit dem Nahen des Jahrestages in die Höhe. Wie vor einem Jahr könnten rivalisierende Banden in einen "Krawallwettbewerb" eintreten. "Es besteht die Gefahr, dass das mit dem Tod eines Polizisten oder Angreifers endet", heißt es im Innenministerium. Dann könnte das Pulverfass explodieren wie am 27. Oktober 2005, als zwei Jugendliche vor der Polizei in ein Transformatorhäuschen flohen und dort einen tödlichen Stromschlag erlitten.

Verbitterte Polizisten
Die Beamten sind verbittert. Sie fühlen sich von der Justiz alleine gelassen, die Serientäter auf freien Fuß setzt, weil die Beweise nicht reichen. Dabei wurden nach den Unruhen 2005 immerhin 422 Volljährige zu Haftstrafen ohne Bewährung verurteilt. Selbst die wegen ihrer Nachsicht verfemten Jugendrichter schickten 118 von 577 Vorgeführten hinter Gitter. Verraten fühlen sich viele Polizisten auch von der Politik, die Verstärkung verspricht, die niemals kommt. Und sie sehen sich zu Unrecht wegen Übergriffen an den Pranger gestellt. Wenn ein vermummter Angreifer zu Schaden komme, heiße es: "Die Bullen sind Rassisten", sagt Masanet. Werde ein Polizist getötet, dann werde lapidar erklärt: "Das ist sein Beruf." [Das ist mein Lieblingssatz im Artikel ]

"Werden ständig schikaniert"
"Ständig werden wir kontrolliert und schikaniert", klagt dagegen ein junger Mann. "Natürlich duzen die Bullen uns, aber wehe, wir machen den Mund auf."Wie viele Jugendliche arabischer oder afrikanischer Abstammung fühlt sich Rashid von den Polizisten verfolgt, die ihm wie fremde Besatzer in seinem Viertel erscheinen. Die Angriffe auf die Beamten sieht er als eine Art Selbstverteidigung an. "Sie sollen hier wegbleiben und uns in Ruhe lassen."

Quelle: orf.at vom 22. Oktober 2006 Orginaltext

Naja, was soll man dazu sagen? Ich war auch immer verbittert, als sich dieser Schurke von ÖWD Mitarbeiter um Mitternacht ins Studheim geschlichen hat. Was sucht der in meinem Revier? Und warum sind wir nie auf die Idee gekommen das Auto von der Fr. Richter und ihrem faulen Adjutanten anzuzünden? Leider kommen die besten Ideen immer, wenn es zu spät ist... (Hannes und Michi, wenn ihr das lest - warum sind wir bitte nicht auf die Idee gekommen??? Vielleicht sollten wir ein Forum mit Ideen für unsere Nachfolger im Studheim eröffnen???) 

Im 8. Semester kommt unsere Zeit, bis dahin

friedliche Grüsse aus dem herbstlichen Paris,

Charly der Spaziergänger,  der mit den Franzevokalben tanzt (nachdem es in Paris keinen Wolf gibt)

October 13

MTV bei uns im Haus!!!

Hi!
 
Etwas Sensationelles hat sich gestern ereignet:
 
MTV ROAD TRIP war bei uns!
 
Wir sind gegen 11 in die Innenstadt zur Studentenparty gestartet. Da wir vorher schon ein bißchen "getankt" haben, hat der Türsteher des Clubs nicht alle von unserer Gruppe hineingelassen. Okay, wir sind rein und ein paar von uns blieben draussen - so läuft das halt nun mal in Paris.
 
Als wir gegen 4 Uhr ein Taxi gesucht haben und nach Hause gefahren sind, hat mich unser polnischer Mitbewohner angerufen. Er meinte, dass bei uns in der Wohnung 5 junge Männer sind, die heute bei uns übernachten. Er hat sie in der Stadt getroffen. Na gut, dachten wir uns, was solls! (ist ja nix ungewöhnliches, dass bei uns Leute übernachten)
 
Aber die Überraschung war umso größer, als uns, als wir nach Hause gekommen sind, eine Kamera entgegenschaut und der Pole über beide Ohren grinst! In dieser Episode von Road Trip kämpfen 2 Bands auf dem Weg von Belgien nach Istanbul in verschiedenen Competitions gegeneinander und probieren, mit ihrem Tourbus schneller zu sein als die Anderen. Geld verdienen sie sich durch div. Auftritte.
 
Natürlich gabs ein großes Hallo, Fragen über Fragen und mittendrinnen die Kamera von MTV! Die Band besteht aus 4 Mitgliedern, 2 haben bei uns geschlafen und 2 im Tourbus!
 
Die Sendung wird im Jannuar ausgestrahlt, natürlich bekommen wir vorab eine DVD davon!!!
 
Einfach sensationell!!!!! Das Video dazu gibts hier: VIDEO
 
lg charly
October 12

Vive la France oder so...

Neulich im Unterricht von Teams & Leadership haben wir einen interessanten Artikel bekommen. (von einem Franzosen) Hier ein Auszug davon:
 
France
 
French people live in a world of their own, the centre of which is France. They are immersed in their own history and tend to believe that France has set the norms for such things as democracy, justice, government and legal systems, military strategy, philosophy, science, agriculture, viniculture, haute cuisine and savior vivre in general. Other nations vary from these norms and have a lot to learn before they get things right. The French know virtually nothing about many other countries, as their education system teaches little of the history or geography of small nations or those which belonged to empires other than their own. Their general attitude towards foreigners is pleasant enough, neither positive nor negative. They will do business with you if you have a good product or if you buy, but their initial posture will be somewhat condescending. You may not speak French, you appear to be Anglophiles. That is not a good start in their eyes.
 
You are not seen as an equal. You may be better or worse, but you are different. The French, like the Japanese, believe they are unique, and do not really eypect you will ever be able to conform completely eith their standards. What approach should one adopt when dealing eith the French? Should one gallicise oneself to some degree, becoming more talkative, imaginative and intense? Or should one maintain stolid, hones manners at the risk of seeming wooden or failing to communicate? In order to get the best of one´s dealing with the French is to study their psychology and tactics when they enter commercial transactions. They approach negotiation in a very French manner, which includes the following characteristics: [Hier folgt ein Auszug der besten Punkte]
 
1) Logic will dominate their own argument and they will be quick to pounce on anything illogical said by the opposition.
2) Their use of logic will lead to extensive analyses of all matters under discussion. Therefore the meeting will be long and wordy.
3) French are suspicious of early friendliness in the discussion and dislike first names, taking off jackets, or disclosure of personal or family details.
4) They pride themselves on queckness of mind, but dislike being rushed into decisions. For them negotiations is not a quick procedure.
5) They believe they are intellectually superior to any other nationality.
6) They arrive at the negotiation well informed in advance, but seeing things through French spectacles often blinds them to internaional implications. Sometimes they are hampered by a lack of language skills
 
ABER:
 
Mein absoluter Favorit:
 
If you want to gain points, you can score by criticizing the English - a favourite French pasttime. You need not be unfair to anyone, you just show that you are not entirely in the Anglo-Saxon camp. Do not criticise Napoleon - he has a kind of lasting identitiy with the French soul. You can say what you want about De Gaulle, Mitterand or any other French prime minister. They probably won´t know who your prime minister is, so they can´t crucify him.
 
Es geht noch weiter, aber ich sollte langsam schlafen gehen. (und ich möchte euch nicht mit franz. blabla langweilen)  Morgen ist ein langer Tag, schließlich heißt es früh aufstehen, auf Apartmentsuche gehen und am Abend auf eine Studentenparty.
 
Ich wollte euch mit dem Artikel nur mal zeigen, dass die Franzosen (besser gesagt einige Wenige) sich selbst schon sehr gut einschätzen.
 
Wie heißt es so schön? Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.
 
In diesem Sinne, vive la France!
 
Euer charly
 
 PS: Auf www.pariserasmus.my-pictures.at gibts wieder neue Fotos.
 
October 09

Gedanken aus Paris.

hallo liebe leser!
 
nach mehr als einer woche melde ich mich wieder aus der stadt der liebe. derzeit ist paris als hauptstadt der mode sowie im eu/türkei konflikt im gespräch, in meinem heutigen blog eintrag möchte ich jedoch ein bißchen hinter die kulissen einer sehr beeindruckenden stadt blicken. grund dafür ist der samstag, als ich mit meinen neuen freunden die nuit blanche (weiße nacht) besucht habe. die nuit blanche zeichnet sich durch ausstellungen vor museen und lichtspektakel in der ganzen stadt aus. so ist zb der place de la concorde in blaues licht getaucht oder der triumphbogen hell erleuchtet. weiters sind tausende von menschen auf den straßen unterwegs und die metro fährt die ganze nacht. also alles in allem sehr beeindruckend. link für fotos.
 
zurück zum grund des eintrages. als wir (matej, mein kollege aus slowenien und ich) auf einer brücke gestanden sind, ist zum ersten mal das, wie wir es nennen, paris feeling aufgekommen. wir sind dann eine stunde auf der brücke gestanden und haben uns einfach das lichtspektakel angeschaut und übers leben philosophiert. es war einfach unglaublich! wir (ana, meine spanisch-lehrerin  und ich) sind danach ca. 4 stunden lang durch paris spaziert (von 00.00 uhr bis ca. 04.00 uhr - für alle ortskundigen: von chatelet zum triumphbogen) und haben einfach diese unbeschreibliche atmosphäre genossen! leider ist das lichtspektakel nur einmal im jahr! pero bueno, was mir jetzt noch fehlt ist der eiffel tower bei nacht! vielleicht habe ich in der stadt der liebe auch schon die richtige für solche (börni u ich haben es dating-späßchen in kufstein genannt) unternehmungen gefunden! für alle pärchen, die diesen eintrag lesen - paris wird nicht umsonst die stadt der liebe genannt! es ist einfach atemberaubend!!
 
was gibt es sonst noch neues? am freitag hat mich manuel auf seiner reise nach portugal besucht! und ich konnte meine freude über sein geschenk kaum verbergen!! "an orginal läbi zum selbaufbacka!!!" nachdem ich mich seit 10 jahren regelmäßig vom läbiteifl ernähre, war ich nun schon seit einem monat auf "entzug". weiters hat er mir noch eine steige red bull mitgebracht, da die franzosen red bull verboten haben (aber kräftig dark dog verkaufen???? naja, franzosen) natürlich haben wir ihm zu ehren gleich eine wg party veranstaltet und da er viele mädels bestellt hat ;-) haben wir zuerst mal den ganzen freitag nachmittag geputzt. (wir putzen für mädels und für eltern haben wir festgestellt  ) auf jeden fall warens dann 15 mädels und wir 5 (+manu u johannes) und es war ein riesengroßer spass! am nächsten tag hats dann wieder unglaublich ausgeschaut! pero bueno.
 
sonst gibts noch ein paar französische eigenarten zu berichten. als ich nach 3 wochen und 9 briefen von der bank meine französische bankkarte abholen wollte war der bankberater ganz verwundert, warum ich mich über das prozedere aufrege...??? ich sei doch erst 3 mal dagewesen und es hat doch nur 3 wochen gedauert - naja, was solls! des weiteren erkenne ich jetzt einen touristen auf den ersten blick, vor allem in der metro (die pariser schauen nur auf den boden und lassen die fahrt über sich ergehen während die touristen gar nicht genug von den stationen bekommen können)
 
des weiteren habe ich meine erste kleine krankheit überwunden. aber nichts spektakuläres, nur ein bißchen schnupfen und husten. wahrscheinlich eine folge der letzten 3 wochen! meinen heimflug habe ich auch schon gebucht: am 23. dez ist es soweit! (rechtzeitig zum "wihnachtsbock" bin ich wieder da)
 
sonst ist jetzt sowas wie alltag eingekehrt. wir sind immer noch das appartment mit der höchsten besucherquote und endlosen küchen- und wohnzimmergesprächen. weiters habe ich bücher gekauft (370 euro) für die schule. und in 2 wochen stehen schon die midterms an! also genug zu tun!
 
etwas muss ich noch erzählen: in teams and leadership müssen wir ein chapter des buches vorstellen. nichts besonderes denkt man sich als powerpoint erprobter kufsteinstudent! aber das franzosen im 4 jahr dem publikum den rücken zudrehen um von der folie herunterzulesen oder eifach das inhaltsverzeichnis des buches abschreiben und dieses dann vorlesen - einfach unglaublich! ich konnte nur noch den kopf schütteln - wenn ich da an 100 folien der e-business schlusspräsentation denke - absolut kein vergleich. die lehrerin hat dann nur zu den studenten gesagt, dass sie das nächste mal den rücken nicht zur klasse drehen sollen!
 
und da fällt mir schon das nächste ein! in frankreich ist die arbeitszeit vom staat geregelt. 35 studen die woche und das wars! die franzosen sind einfach unglaublich langsam und unproduktiv! in österreich würde kein franzose auf dem arbeitsmarkt fuß fassen können!! deshalb haben matej und ich schon den überjoke entwickelt: yeah, charly, you have to be ceo! (weil ich englisch sprechen kann und für eine kopie des reisepasses nicht 3 tage brauche, wie der bankberater) deshalb werde ich mich auch bei div. französischen großbanken für ein internship bewerben. (dann geht der joke so weiter: hey charly, why are you leaving on 3 pm? you are a natural, we always have to work until 8 to finish the work and you do it until 3! go to ceo´s office!  und so weiter und so fort) natürlich weht bei den franz. investmentbanken ein anderer wind (a la 80 stunden woche, das ist mir schon klar!)
 
ja das wars nun wieder mit news! jetzt muss ich langsam aber sicher ins bett - morgen gehts um punkt 8 uhr wieder weiter (im reich der finanzinstrumente, einen auszug aus dem lehrplan schreibe ich ein anderes mal - 2 fächer sind mit kufstein 1. jahr zu vergleichen - in economics for financial markets machen wir eigentlich nix anders wie bei brent, als eröffnung muss jeder ein paar economics indicators seines landes vorstellen - "what, as a powerpointpresentation" uff - so much work! für 6-7 folien
 
tja, das arbeiten haben sie nicht erfunden!
 
aber okay, ich melde mich wieder!
 
bis bald
 
lg charly